Leistungsbericht 2016

Sozialberatungszentrum Hannover veröffentlicht Leistungsbericht 2016 - SoVD erstreitet rund 3,5 Millionen Euro

Die Sozialberatung des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) und die soziale Betreuung durch seine knapp 70 Ortsverbände vor Ort bleiben unvermindert attraktiv: mehr als 2.300 neue Mitglieder fanden im abgelaufenen Jahr den Weg in den größten Sozialverband Niedersachsens.

Für die rund 26.000 SoVD-Mitglieder der SoVD-Kreisverbände Hannover-Land und Hannover-Stadt wurden im Jahr 2016 fast 3.200 Verfahren in allen Bereichen des Sozialrechts begonnen; hinzu kamen rund 9.000 Beratungsgespräche. Etwa 1.800 Verfahren wurden mit positivem Ausgang geführt, dabei über 3,5 Millionen Euro allein an Nachzahlungen durch die Mitarbeiter der SoVD-Beratungszentren in Hannover und Neustadt erstritten.

Dazu Lothar Kreyes, Leiter des SoVD-Beratungszentrums Hannover: „Wir freuen uns zwar, so vielen Menschen in schwierigen Lebenslagen ganz konkret helfen zu können. Die Kehrseite ist aber die soziale Schieflage in unserer Gesellschaft, die immer mehr Mitglieder zu uns in die Geschäftsstellen führt. Die Beratung zum Arbeitslosengeld II (Hartz IV) ist mittlerweile ein Schwerpunkt unserer Arbeit. Fast jeder zweite ALG-II-Bescheid, der uns vorgelegt wird, ist auch heute noch falsch. Und viele Menschen kommen zu uns, weil sie vorzeitig aus gesundheitlichen Gründen in Rente gehen müssen.“

Auch in der Sozialpolitik war der SoVD sehr aktiv: so begleitete der Sozialpolitische Ausschuss (SPA) die Mobilitätstrainings der Üstra und von RegioBus. Zum neuen Pflegestärkungsgesetz II wurde eine Podiumsdiskussion veranstaltet und erstmals veröffentlichte der SoVD sein „Schwarzbuch sozial: So gemein ist Niedersachsen“. Hier sind Fälle aus der Beratung des SoVD aufgelistet, die besonders unsozial oder ungerecht waren. Oftmals – leider nicht immer – konnte der SoVD den Leidtragenden helfen.

Wichtige Zahlen aus dem Bericht....