Sozialpolitischer Ausschuss


"Wege ins Glück – zum Verhältnis von sozialer Gerechtigkeit und Zufriedenheit"

Dienstag, den 6. März 2018 im Veranstaltungszentrum "Rotation" in den ver.di-Höfen.

Der Sozialpolitische Ausschuss sowie mehrere SoVD Mitglieder aus dem Kreisverband Hannover-Stadt nahmen an dieser interessanten Veranstaltung teil.

Impulsreferate

 "Welche Auswirkungen hat die zunehmende ungleiche Verteilung auf die Gesellschaft?" von Frau Dr. Anita Tiefensee, vom Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut der Hans-Böckler-Stiftung, Düsseldorf

sowie

"Einkommensungleicheit und die Bedeutung von öffentlicher Daseinsvorsorge - Was lehrt Skandinavien?"  von Frau Dr. Cornelia Heintze, Beraterin mit Forschungstätigkeit im Bereich international vergleichender Wohlfahrtsforschung, Leipzig

informierten uns über die derzeitige Ungleichheit in der Gesellschaft und zeigten die Gründe für diese Situation auf. Die Fragen sind:

Welche Auswirkungen hat eine ungleiche Entwicklung?

Welche Bedeutung hat die staatliche Umverteilung für die öffentliche Daseinsfürsorge?

Was braucht unsere Gesellschaft, damit wir gemeinsam den Weg ins Glück finden?

Ausgehend von den Referaten wurde dann unter verschiedenen Fragestellungen nach möglichen Handlungen in verschiedenen Workshops die Thesen bearbeitet:

·       Soziale Ungleichheit fördert Rechtspopulismus

·       Gesellschaftliche Umverteilung macht alle glücklicher

·       Wer arm ist, hat keinen Einfluss

Die Kernfragen dabei waren stets:

·       Was kann die Politik tun?

·       Was kann die Zivilgesellschaft tun?

·       Was kann ich tun?

Die Ergebnisse wurden während der Diskussion mit den wechselnden Teilnehmern zusammengetragen und notiert. Den Weg ins Glück fanden wir nicht - jedoch konnte diese Veranstaltung uns viele interessante Anregungen vermitteln.

Ingrid Beyer (auch für die Bildrechte)


Jahresbericht des Sozialpolitischen Ausschusses 2017


SoVD Hannover-Stadt setzt das Thema Armut auf die politische Tagesordnung

Auf einer Tagung des Sozialverbandes Deutschland am 25. November 2017 wurden von den gut 80 teilnehmenden Personen heiße Fragen zum Thema Armut angefasst. Aktuelle Untersuchungen bestätigen die Befürchtung des Sozialverbandes Hannover-Stadt: Die gute wirtschaftliche Entwicklung brachte viele Erwerbslose in Beschäftigung, wesentlich verbessert hat sich ihre wirtschaftliche Situation aber hierdurch nicht. Vermögen und Einkommen ist in Deutschland genug vorhanden, aber nur die Reichen bekommen mehr davon, für die große Masse der Bevölkerung reicht das Geld gerade so für das Überleben.