SoVD-Kreisverband Hannover-Stadt

Sie befinden sich hier: Sozialverband Deutschland e.V. > Aus den Fachausschüssen


Aus den Fachausschüssen

Sozialpolitischer Ausschuss

10.03.2017

Bericht für 2016

Der Sozialpolitische Ausschuss Region Hannover ist gebildet von den Vorständen der
SoVD-Kreisverbände Burgdorf, Hannover-Land und Hannover-Stadt und bearbeitet aktuelle sozialpolitische Fragestellungen in der Region Hannover.
Im Jahr 2016 ging es vorrangig um Fragen aus folgenden Themengebieten:

  • Verfestigung und Erweiterung des Personenkreises, der unterhalb der statistischen Armutsgrenze lebt. Die Auseinandersetzung mit diesem Thema wird der Schwerpunkt der Arbeit in 2017 sein.
  • Hinterfragen der Gründe und Auseinandersetzung mit den Ursachen des hohen Anteils an der Gesamtzahl der Erwerbslosen der langjährig im Leistungsbezug befindlichen Personen.
  • Analyse und Einbringung von Verbesserungen im öffentlichen Personennahverkehr.
  • Auseinandersetzung mit dem Thema "bezahlbares und barrierefreies Wohnen".
  • Verbesserung der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben von Menschen mit Behinderungen, hier vor allen: Arbeit im Zusammenhang mit der Auszeichnung von Einrichtungen mit der SoVD-Plakette "Überlegt geplant - an alle gedacht".
  • Sozialpolitische Berücksichtigung der älteren Menschen.

Der Bericht kann hier abgerufen werden (PDF)......

Sozialpolitischer Ausschuss

Von links Mitglieder des Sozialpolitischen Ausschusses: Gisela Beyer, Klaus Müller-Wrasmann, Ingeborg Saffe (SoVD-Kreisvorsitzende), Tanja Lieberum (Roland-Apotheke), Knut Böhme und Petra Stittgen
Kommunikationsmappe

01.03.2017

Sozialverband Deutschland zeichnet Roland-Apotheke in Kirchrode aus

Sozialpolitischer Ausschuss übergibt SoVD-Plakette für barrierefreies Bauen

Mitglieder des Ausschusses für Sozialpolitik im SoVD-Kreisverband Hannover-Stadt haben Tanja Lieberum, Inhaberin der Roland-Apotheke in Kirchrode, die SoVD-Plakette „Überlegt geplant - an alle gedacht“ übergeben. Zweck dieser Plakette ist es, Unternehmen mit Dienstleistungsaufgaben zu ehren, die ihr Angebot besonders so anbieten, dass auch Menschen mit Beeinträchtigungen damit zurechtkommen.

Dies gilt in besonderem Maße für die Roland-Apotheke. Zwei Beispiele: Um die schöne Außenfassade des Hauses nicht zu beschädigen, wurde eine Lösung gefunden, dass auch im Rollstuhl sitzende Personen an die Klingel herankommen, wenn die Apotheke Notdienst hat.

Diese Apotheke verfügt auch über eine neu entwickelte Kommunikationsmappe. Dies ist ein Piktogramm-Ringbuch (vgl. Bild), das vom Methodenzentrum für Unterstützte Kommunikation in Oldenburg entwickelt wurde. Damit wird die Kommunikation zwischen Apotheken und Patienten mit Sprechhandicap erleichtert. Einsatzgebiete dieser Mappe sind aber auch Menschen, die nicht sicher lesen und schreiben können, welche sich nicht über Lautsprache äußern können oder mit Personen, die der deutschen Sprache nicht mächtig sind.

 

 

Ausschuss für Frauen und Familienpolitik

Die Mitglieder vom Ausschuß für Frauen und Familie haben fleißig gesammelt um Ihre Sachspenden am 26.09.2016 an eine Mitarbeiterin vom Frauenhaus zu übergeben.

Der Auslöser hierzu war ein Vortrag einer Sozialarbeiterin vom Frauenhaus über häusliche Gewalt, die über dieses Thema informierte und um Sachspenden bat. Denn hier mangelt es sehr oft und das Frauenhaus hat nicht die notwendigen Mittel.

Diese Aufforderung sind die Frauen gern nachgekommen.

Sozialpolitischer Ausschuss

von links: Jürgen Mroz (1. Vors. SoVD Hann.-Land), Klinikleiter Moritz Radamm, Knut Böhme (SoVD, Sozialpolitischer Ausschuss)

10.08.2016

SoVD zeichnet Klinik am Kronsberg aus

Vorbildlich barrierefrei geplant und gebaut

Die Klinik am Kronsberg wurde in der vergangenen Woche mit der Plakette „Überlegt geplant – an alle gedacht“ durch den Sozialverband Deutschland ausgezeichnet und damit für ihre Maßnahmen geehrt, Barrieren abzubauen. Der Sozialverband vergibt diese Auszeichnung zur Barrierefreiheit an Einrichtungen, die ihre Gebäude nach den strengen Kriterien für eine behindertengerechte und inklusive Nutzung geplant und die Baumaßnahmen entsprechend durchgeführt haben.

Geschäftsführer Serdar Saris freute sich, die Auszeichnung des Sozialverbandes Deutschland entgegen zu nehmen. „Barrierefreiheit und somit die Teilhabe von Menschen mit Behinderung sind uns ein großes Anliegen“, so Saris anlässlich der kleinen Feierstunde, „durch die Auszeichnung fühlen wir uns in unseren Bemühungen bestätigt, allen Menschen einen Zugang zu unseren Angeboten zu ermöglichen.“

Im Beisein von Klinikleiter Moritz Radamm sowie Mitgliedern des sozialpolitischen Ausschusses des SoVD, die an zwei Ortsterminen die Barrierefreiheit der Kronsbergklinik überprüft hatten, sagte der 1. Vorsitzende des SoVD-Kreisverbandes Hannover-Land Jürgen Mroz: „Sie haben hier auf eine eindrucksvolle Art und Weise bewiesen, das Barrierefreiheit, Integration und Teilhabe nicht nur leere Versprechen sind, sondern auch wirklich in die Tat umgesetzt werden." 

In einer gemeinsamen Ortsbegehung im Mai 2016 wurde die umfangreiche Checkliste des Sozialverbandes abgearbeitet, die auf den Normen DIN 18040-1 für öffentlich zugängliche Gebäude, DIN 32984 für Bodenindikatoren und 32975 für Kontraste beruht. Rampen für Rollstuhlfahrer, Behindertentoiletten, akustische Hinweise in Aufzügen sind nur einige Umsetzungsbeispiele. Die Klinik am Kronsberg hat eine Vielzahl von Maßnahmen vorbildlich umgesetzt.

Die Klinik am Kronsberg ist eine Fachklinik für Abhängigkeitserkrankungen in Hannover. 80 Frauen und Männer mit Suchterkrankungen in den Bereichen Alkohol, Drogen, Medikamenten und Pathologischen Glücksspiel werden hier stationär behandelt. Ziele der Behandlung sind eine langfristige Abstinenz und die Stärkung der Teilhabe am gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben.

Der SoVD will den Sozialstaat stärken und ein Höchstmaß an sozialer Gerechtigkeit erreichen. Er steht für eine inklusive Gesellschaft. Ein besonderer Verdienst des Sozialverbandes ist das Landesgleichstellungsgesetz für Menschen mit Behinderung, in dem auch die Barrierefreiheit für alle öffentlichen Gebäude geregelt ist, die zukünftig gebaut werden. In Abstimmung und Austausch mit Landespolitik und Verbänden wird die Niedersächsische Bauordnung gerade überarbeitet.

 

 

Sozialpolitischer Ausschuss

16.12.2015

SoVD bemängelt Situation vor der Volkshochschule Burgstraße und fordert Sofortlösung für RollstuhlfahrerInnen

Mitglieder des Sozialpolitischen Ausschusses (SPA) der Region Hannover im Sozialverband Deutschland (SoVD) haben sich kürzlich den Eingangsbereich auf dem Bürgersteig vor der Volkshochschule in der Burgstraße angesehen. Dabei stellten Sie fest, dass die dortige Situation für Rollstuhlfahrer bzw. Rollstuhlfahrerinnen oder sonstige in Ihrer Mobilität eingeschränkte Personen, die auf Hilfsmittel angewiesen sind, sehr problematisch ist.

„Keine der betroffenen Personen aus dem genannten Personenkreis kann auf dem Bürgersteig vor der VHS vorbeikommen, weil dort abgestellte Fahrräder den Platz für ihre benötigten Hilfsmittel versperren“, berichtet Knut Böhme, SPA-Sprecher aus Hannover. „Vor dem Eingang der VHS sind Verkehrsschilder angebracht worden, die einladend für Fahrradfahrer bzw. Fahrradfahrerinnen sind, weil diese Schilder auch einen gewissen Schutz für den Wegtransport ihres Fahrrades bieten, wenn man die Räder dort anschließt“ so Böhme weiter.

Nur etwas weiter von der VHS entfernt befindet sich die Beratungsstelle „Mittendrin“, die Menschen mit Behinderungen in den dortigen Räumen berät. Der Sozialpolitische Ausschuss fordert deshalb die zuständigen städtischen Gremien auf, umgehend für eine Lösung dieser Situation zu sorgen. Gleichzeitig appelliert er an die Benutzer bzw. Benutzerinnen von Fahrrädern, sie auf der Rückseite der VHS, Am Hohen Ufer, abzustellen. Dort ist nicht nur genügend Platz für Fahrräder, sondern hier sind auch entsprechende Abstellmöglichkeiten vorgesehen.

Sozialpolitischer Ausschuss

16.06.2015

Lob und geringer Tadel beim SoVD-Gespräch mit Regions-Dezernenten Erwin Jordan

Der Sozialpolitische Ausschusses (SPA) des Sozialverbandes Deutschland in der Region Hannover führte Mitte Juni 2015 ein Fachgespräch mit dem Sozialdezernenten Erwin Jordan über aktuelle sozialpolitische Fragen. Herausragendes Thema war die Versorgung von pflegebedürftigen Menschen in der Region Hannover.

Nach Einschätzung des SPA setzt die Region Hannover und ihre angeschlossenen Gemeinden die für die Versorgung dieser Menschen notwendigen Schritte, beispielsweise durch die Bereitstellung und zusätzliche finanzielle Förderung der Pflegestützpunkte und darüber hinausgehende Beratungsstellen. Damit und durch das Förderprogramm für alten- und behindertengerechten Ausbau vorhandenen Wohnraums kann der große Wunsch der pflegebedürftig gewordenen Menschen, so lange wie möglich in der bisherigen Wohnung verbleiben zu können, auch noch über Jahre hinaus erfüllt werden.

„An diesem Thema muss jedoch weiter gearbeitet werden“, so Hans-Friedrich Wulkopf, Vorsitzender des SPA, „indem in den Stadt- und Gemeindeteilen für eine wohnortnahe Versorgung mit Ärzten, Therapeuten und Lebensmitteln des täglichen Bedarfs geachtet wird.“ Diesen Menschen nützt es nichts, wenn sie viele Kilometer zu einem Lebensmittelmarkt zurücklegen müssen. Jordan hat sich die Anregung des SPA notiert, dass die Informationen über die Versorgungsmöglichkeiten und die wohnortnahen Angebote auch bei diesem Personenkreis ankommen.

Der SPA schlägt vor, dass sich die Region einen Überblick über die deutschlandweiten Erfahrungen in anderen Landkreisen verschafft und hieraus die für Hannover passenden Maßnahmen umsetzt. Der SPA war dankbar, dass Jordan den Mitgliedern dieses Gremiums die regionalen Schwierigkeiten der älteren Langzeitarbeitslosen und den Folgen für ihre Familien, vor allem den Kindern, näher brachten. SPA und Jordan stimmten in der Kritik der Politik der Bundesregierung überein, dass jede/r Bundesarbeitsminister/in die finanziellen Mittel der regionalen Jobcenter zugunsten bundesweiter kurzfristig wirksamer Maßnahmen streicht. Ein besseres Mittel sei es, ausreichende Fördergelder für regional und örtlich wirksame arbeitsmarktpolitische Maßnahmen auch vom Bund zur Verfügung zu stellen. Diese seien für die Regionen deutlich passgenauer und wirkten nahhaltiger. Trotz dieser Kürzungspolitik sorge die Region aber dafür, dass so viele Familien wie möglich die Spirale einer Abhängigkeit von Sozialleistungen verlassen könnten. Der SPA wird prüfen, inwieweit SoVD-intern diese Politik unterstützt werden könnte.

Der Sozialpolitische Ausschuss des Sozialverbandes Deutschland in der Region Hannover ist gut aufgestellt: Im SoVD-Kreisverband Hannover-Land gibt es insgesamt 58 Ortsverbände, im Kreisverband Hannover-Stadt 17 Ortsverbände und im Kreisverband Burgdorf 18 Ortsverbände. Diese Kreisverbände haben fast 33.000 Mitglieder. Alle Ortsverbände greifen die sozialpolitischen Themen in den jeweiligen örtlichen Gebieten von ihren Mitgliedern auf und bringen sie in die Politik bzw. die Verwaltung der Städte und Gemeinden sowie der Region Hannover ein.

Hans-Friedrich Wulkopf
Vorsitzender des SPA i. d. Region des SoVD

Sozialpolitischer Ausschuss

Zufrieden mit der Entscheidung des Bezirksrates: Knut Böhme, Sprecher des Sozialpolitischen Ausschusses des SoVD Hannover-Stadt
Knut Böhme

15.04.2015

Zuwegung zum Leonardo-Hotel in Hannover-Kirchrode wird barrierearm

Der SoVD freut sich über den Beschluss des Bezirksrats

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) steht für einen barrierefreien Ausbau von Gebäuden, Wegen und des öffentlichen Personennahverkehrs. In diversen Gremien setzen sich SoVD-Vertreter in den Kommunen für eine barrierefreie Gestaltung der Umwelt ein. So hat der Sozialpolitische Ausschuss des SoVD in Hannover vor einigen Monaten eine Verbesserung der Situation am Leonardo-Hotel im Stadtteil Kirchrode gefordert.

Diese Örtlichkeit ist ein für die Bürgerinnen und Bürger in der Stadt, wenn nicht sogar in der Region Hannover, wichtiges Gebiet, um den öffentlich zugänglichen Tierpark Hannover erreichen zu können. Der Tierpark ist ein gern von Oma und Opa zusammen mit den Enkeln benutztes Ausflugsgebiet, wo ein gemütlicher Spaziergang vielfach mit einem Besuch des Restaurants im Hotel Leonardo endet. Aber: „Bisher waren die Wege dort schwierig zu benutzen“, so Knut Böhme, Mitglied im Sozialpolitischen Ausschuss des SoVD. „Besonders ältere, unsichere Personen, Eltern mit Kinderwagen, Menschen mit Rollatoren und Rollstuhlfahrer hatten dort große Probleme.“

Der SoVD intervenierte beim Bezirksrat Kirchrode-Bemerode-Wülferode, und dieser fällte vor wenigen Tagen einen entsprechenden Beschluss. Die Querung der Tiergartenstraße in Richtung Hotel wird in einer Breite von ca. 1,50 Meter asphaltiert; die seitliche Bepflanzung mehrmals im Jahr zurückgeschnitten. Die Borde in diesem Bereich sind bereits abgesenkt. Knut Böhme resümiert zufrieden: „Nach der Fertigstellung haben wir wieder ein wenig mehr gesellschaftliche Teilhabe für alle Menschen erreicht.“

Ausschuss für Frauen- und Familienpolitik

Der Ausschuss für Frauen- und Familienpolitik mit Bezirksbürgermeister Henning Hofmann

Ein Thema ist die Flüchtlingsproblematik

Der nach der Kreisverbandstagung unter der neugewählten Kreisfrauensprecherin Ilse Gäbler gebildete Ausschuss für Frauen- und Familienpolitik hat sich in seiner ersten Sitzung im Januar 2015 unter anderem mit dem geplanten Abbau der öffentlichen Telefone am Hauptbahnhof und am Steintor befasst. Gerade für ältere Mitbürger/innen, die über kein Mobiltelefon verfügen, sind diese Verschlechterungen nicht hinzunehmen. Der Ausschuss wird deshalb diese Problematik auch dem Seniorenbeirat der Stadt Hannover  vortragen. Informiert wurde auch über die geänderten Sätzen der Pflegeversicherung. Es wurde begrüßt wurde, dass endlich die Problematik der Demenzkranken stärker berücksichtigt wird.

In der am 23.03.2015 folgenden Sitzung wurde der Bezirksbürgermeister Hennig Hofmann (Stadtbezirk Buchholz/Kleefeld) begrüßt. Herr Hofmann berichtete über seine kommunalpolitischen Aufgaben und über die vielfältige Tätigkeit des Bezirksrats. Insbesondere erwähnte er die derzeitige Flüchtlingssituation und die Auswirkungen vor Ort. So sind im ehemaligen Oststadtkrankenhaus etwa 460 Flüchtlinge untergebracht. Er hob hierbei die Betreuung hervor, die ohne die vielen Ehrenamtlichen nicht geleistet werden könnte und  bedankte sich nachdrücklich für deren Hilfe.

Zum Thema der Flüchtlingsproblematik ist zu erwähnen, dass sich auch der SoVD dieses Themas noch annehmen wird und prüfen will, wie man hier unterstützen kann.




Service Navigation:


>> Zum Seitenanfang